Brustverkleinerung

Ursächlich für eine „zu große“ Brust ist immer die genetische Veranlagung.
Die operative Brustverkleinerung ist kein kleiner Eingriff. Neben der Volumenreduzierung geht die Brustverkleinerung eigentlich immer mit einer Anhebung und Straffung der gesamten Brust und oft auch mit einer Verkleinerung der Brustwarze einher. Dabei sollten die Sensibilität der Brustwarze und die Stillfähigkeit weitestgehend erhalten bleiben.
 
Es gibt dabei zwei ganz grundsätzlich verschiedene OP-Richtungen. Eine brutale und die Brust zerstörende (A) und eine die Brust erhaltende  und schonende (B) Variante:

A. Abtrennen der Brustwarze, Verkleinerung des Hautmantels und Wiederannähen der Brustwarze (dieser Eingriff ist schnell und einfach).

B. Mikropräparation um die Brustwarze, Verkleinerung des Hautmantels und Verschiebung der intakten Einheit von Brustwarze-Milchkanälchen-Brustdrüse in die gewünschte neue Position (dieser Eingriff ist filigran und zeitaufwändiger).

Dr. Dr. med. Bert Grundmann führt die Methode A wegen des Prinzips der Verstümmelung grundsätzlich nicht durch, sondern operiert ausschließlich nach der schonenden Methode B!

Die Brustverkleinerung wird unter moderner Vollnarkose durchgeführt, dauert ca. 3 Stunden und ist praktisch schmerzfrei. Nach 1-2 Tagen dürfen Sie die Klinik wieder verlassen. Wichtig ist, anschließend für die Dauer von 6 Wochen einen stützenden BH zu tragen und in dieser Zeit auf Sport, schweres Heben, Sauna und Baden zu verzichten.

Nach 1-2 Wochen kann die Berufstätigkeit wieder aufgenommen werden. Ein endgültiges Resultat wird aufgrund der langanhaltenden Schwellung nach ca. 1 Jahr erreicht. Die Narbenbildung kann durchaus bis zu 2 Jahre in Anspruch nehmen. Im Normalfall verbleiben zarte, weiße Linien.